
Prof. Dr. Maria Limbourg, Leiterin der Arbeitsgruppe Verkehr an der Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. rer. nat. habil. Maria LIMBOURG (Jahrgang 1945) ist Universitätsprofessorin für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Verkehrspädagogik und Verkehrspsychologie an der Universität Duisburg-Essen.
Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit beteiligt sich Frau Limbourg an der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern der Primarstufe und der Sekundarstufen I und II, sowie der berufsbildenden Schulen, von Diplompädagogen und -pädagoginnen und von Sozialpädagogen und -pädagoginnen. Schwerpunkte ihrer Lehrveranstaltungen sind die Themen „Mobilität” und „Verkehr” mit ihren erziehungswissenschaftlichen Bezügen.
Nach dem Pädagogik- und Psychologiestudium an den Universitäten Buenos Aires (Lehramt Primarstufe und Diplom in Psychologie 1968) erfolgte 1972 die Promotion an der Universität Düsseldorf. Anschließend arbeitete Frau Limbourg als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Tübingen im Bereich der Kinderunfallprävention. Dort habilitierte sie sich 1979 für das Fach Psychologie mit einem verkehrspädagogischen Thema, das die Grundlage für das bundesweite Programm „Kind und Verkehr” des DVR lieferte.
In ihren Forschungsarbeiten befaßte sich Frau Limbourg mit den Erlebens- und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr, mit der Untersuchung der Ursachen von Unfällen im Kindes- und Jugendalter, mit der Untersuchung der altersabhängigen Gefahrenwahrnehmung in der Kindheit, mit der Entwicklung und Erprobung eines Programmes zur Verkehrserziehung von Kindern im Vorschulalter, mit der schulischen Verkehrserziehung in der Primarstufe und in den Sekundarstufen, mit der Sicherung von Schulwegen in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen und mit der Untersuchung der Risikowahrnehmung im Kindes- und Jugendalter.

