Verkehrs- und Mobilitätserziehung
Mögliche Maßnahmen, um die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen zu erhöhen:
Kindergarten
Verkehrsbezogene Elternbildung, Verkehrstraining im Kindergartenumfeld, Schulwegtraining vor Beginn der Grundschule.
Grundschule
Schulwegtraining in der ersten Klasse, motorisches Radfahrtraining, Fahrrad-Verkehrstraining, Bus- und Bahn-Training, Schulwegtraining in der vierten Klasse vor dem Übergang zur weiterführenden Schule (Fahrrad, öffentlicher Verkehr).
Weiterführende Schulen
Schulwegtraining in der fünften Klasse, Fortsetzung des Radfahrtrainings in der fünften und sechsten Klasse, Bus- und Bahntraining, Inline-Skater-Training. Weitere wichtige Unterrichtsthemen: Alkohol und Drogen im Verkehr, Risikoverhalten, Mutproben.
Fahrschulen
In den Fahrschulen sollte das Thema „Kinder im Straßenverkehr“ sowohl im theoretischen als auch im praktischen Unterricht intensiver als bisher behandelt werden, damit die zukünftigen Autofahrer/innen mehr über Besonderheiten von Kindern wissen und die Bereitschaft entwickeln, mehr Rücksicht auf Kinder zu nehmen.
Polizei
Die Polizei sollte Schulen und Kindergärten bei der Verkehrserziehung unterstützen, ganz besonders im Rahmen von Aktivitäten, die sich im Straßenraum abspielen (Schulwegtraining, Radfahrtraining). Zusätzlich können Aktivitäten durchgeführt werden, die eher die Autofahrer „erziehen“ sollen, z. B. Tempo 30 - Kontrollen zusammen mit Schulkindern.
Medien (Radio, Fernsehen, Zeitungen)
In der Presse sollten regelmäßig Informationen über Kinderunfall-Schwerpunkte publiziert werden, damit Eltern, Lehrer/innen und Verkehrsplaner/innen, Autofahrer/innen, Bus- und Bahnfahrer/innen, Verkehrsrichter/innen, Polizisten/innen und Politiker/innen die Gefahrenpunkte für Kinder kennen lernen.


