Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik diskutieren
Im Straßenverkehr lauern viele Gefahren ...

Im Straßenverkehr lauern viele Gefahren – insbesondere für Kinder. Im Jahr 2005 kamen laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 5.361 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren ums Leben. Gerade in Großstädten wie Essen ist die Gefahr groß, auf dem Schulweg oder in der Freizeit zu verunglücken. Dabei gehören Busse und Bahnen zu den mit Abstand sichersten Verkehrsmitteln für Kinder und Jugendliche. Nur etwa vier Prozent der Unfälle auf dem Schulweg sind Bus- und Bahnunfälle; wesentlich häufiger verunglücken Kinder als Fußgänger, Radfahrer und Mitfahrer im Auto.
Daher ist es von großer Bedeutung, durch gezielte Aufklärung in Form von Verkehrs- und Mobilitätserziehung Kindern von klein auf den Umgang mit Bussen und Bahnen näher zu bringen, sie auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und Anreize zu schaffen, um die Kinder auch im Jugendalter stärker an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu binden. Neben der Verkehrs- und Mobilitätserziehung können zudem durch Verkehrskontrolle- und Überwachung sowie durch bauliche Maßnahmen schreckliche Unfälle verhindert werden.
Für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr ist es daher unerlässlich, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Um die Diskussion und Kooperation in unserer Stadt zu intensivieren und die Relevanz der Verkehrs- und Mobilitätserziehung interdisziplinär herauszuarbeiten, veranstaltete die Essener Verkehrs-AG am 14. Juni 2007 im Haus der Technik das Forum Jugend und Mobilität. Hierzu konnte das Verkehrsunternehmen sechs Experten gewinnen, die als Referenten das Thema „Verkehrs- und Mobilitätserziehung" aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten.
Nachdem Dr. Horst Zierold, Vorstandsvorsitzender der EVAG, die rund 100 geladenen Gäste aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik begrüßt hatte, betonten Andreas Köhne, Leiter Verkehrserziehung in Bus und Bahn bei der EVAG, Prof. Dr. Maria Limbourg, Leiterin der Arbeitsgruppe Verkehr an der Universität Duisburg-Essen, sowie Dipl.-Ing. Evelin Unger-Azadi, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen (ILS NRW) in Dortmund, in ihren Redebeiträgen die Wichtigkeit der Verkehrs- und Mobilitätserziehung im Kindes- und Jugendalter. Prof. Dr. Maria Limbourg belegte anhand von Kinderunfallzahlen die Entwicklung der Stadt Essen von einer der verkehrssichersten zur verkehrsunsichersten Großstadt Deutschlands innerhalb der letzten zehn Jahre. In allen Redebeiträgen wurde zudem deutlich, dass eine Verbesserung der Kindersicherheit in Essen nur erreicht werden kann, wenn alle Institutionen und Gruppen der Stadt dazu beitragen. Dazu gehören u.a. Schulen, Stadtverwaltung, Polizei und EVAG. Doch insbesondere die Eltern und Autofahrer sind stärker in die Pflicht zu nehmen.
An der anschließenden von Martina Eßer (WDR, Aktuelle Stunde) moderierten Diskussionsrunde beteiligten sich neben den Rednern die weiteren Referenten Burkhard Kowitz, Polizeidirektor und zukünftiger Leiter der Verkehrsdirektion des Polizeipräsidiums Essen, Jürgen Schroer, Leiter des Kinderbüros der Stadt Essen und Leiter Konzernziel: Essen. Großstadt für Kinder, Bernd Albers, Fachberater für Verkehrserziehung und Hauptschullehrer an der Eiberg-Schule Essen, sowie Nils Hoffmann, Pressesprecher der EVAG. Gemeinsam mit dem Publikum wurde darüber diskutiert, welche Maßnahmen unverzichtbar sind und welche umgesetzt werden können. Alle waren sich jedoch einig, dass die vereinzelten Maßnahmen von Schulen, Stadtverwaltung, Polizei und EVAG nur in der Summe zu einer erhöhten Verkehrssicherheit von Kindern in Essen führen können und unterstrichen damit die bereits in den Redebeiträgen angesprochene Forderung nach Kooperation. „Das Forum hat gezeigt, dass sich alle Seiten der Problematik der Verkehrssicherheit und der Bedeutsamkeit der Mobilitätserziehung bewusst sind und gewillt sind Kinder vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu schützen. Gemeinsam werden wir alles daransetzen, dieses Bewusstsein auch in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu verankern“, zog Gastgeber Dr. Horst Zierold ein zufriedenes Resümee.
In unserer Dokumentation finden Sie eine ausführliche Berichterstattung sowie weitere Informationen zum Forum Jugend und Mobilität.

Im Straßenverkehr lauern viele Gefahren – insbesondere für Kinder. Im Jahr 2005 kamen laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 5.361 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren ums Leben. Gerade in Großstädten wie Essen ist die Gefahr groß, auf dem Schulweg oder in der Freizeit zu verunglücken. Durch gezielte Aufklärung in Form von Verkehrs- und Mobilitätserziehung, durch Verkehrskontrolle- und Überwachung oder bauliche Maßnahmen können schreckliche Unfälle verhindert werden. Um die Diskussion und Kooperation in unserer Stadt zu intensivieren und die Relevanz der Verkehrs- und Mobilitätserziehung interdisziplinär herauszuarbeiten, lädt die Essener Verkehrs-AG zum Forum Jugend und Mobilität ein.
Die etwa zweistündige Veranstaltung findet am 14. Juni 2007, ab 18.00 Uhr im Haus der Technik (Innenstadt Essen) statt. Hochkarätige Experten werden in ihren Redebeiträgen das Thema „Verkehrs- und Mobilitätserziehung" aus verschiedenen Fachrichtungen beleuchten. Danach ist eine von Martina Eßer (WDR, Aktuelle Stunde) moderierte Gesprächsrunde geplant.
Folgende Referenten konnten bisher für die Veranstaltung gewonnen werden:
- Prof. Dr. Maria Limbourg, Leiterin der Arbeitsgruppe Verkehr an der Universität Duisburg-Essen
- Dipl.-Ing. Evelin Unger-Azadi, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen (ILS), Dortmund
- Burkhard Kowitz, Polizeidirektor und zukünftiger Leiter der Verkehrsdirektion des Polizeipräsidiums Essen
- Jürgen Schroer, Leiter des Kinderbüros der Stadt Essen und Leiter Konzernziel: Essen. Großstadt für Kinder
- Bernd Albers, Fachberater für Verkehrserziehung und Hauptschullehrer an der Eiberg-Schule Essen
- Andreas Köhne, Leiter Verkehrserziehung in Bus und Bahn bei der EVAG
In Kürze finden Sie hier ausführliche Informationen zum Thema.
Sollten Sie weitere Informationen benötigen, schicken Sie uns bitte eine E-Mail: info(at)mobilitaet-in-essen.de

